27
Januar
2016

Eine neue Website, ein neuer Anfang

Das Internet der Dinge

Es war einfach an der Zeit. Eine neue Internetseite musste her. Dynamisch und mobil sollte sie sein. Also haben wir in die Hände gespuckt- Bah! Nee. Ach Quatsch. Und außerdem haben wir es nicht so mit dem Gestalten und Programmieren. Deshalb haben wir das schön machen lassen. Was ihr jetzt seht, ist also daraus geworden. Schick, oder?
Anlässlich des Live-Schaltung unserer neuen Internetseite möchte wir auch noch einen kurzen Einblick in die jüngste Geschichte des Internets geben. Wer selber nicht darauf gekommen ist, der erfährt im Weiteren ganz genau, warum es denn an der Zeit war für eine neue, dynamische und mobile Seite und was es damit denn überhaupt auf sich hat.

Willkommen im Web 2.0

Im Dezember 2003 prägte Eric Knorr mit seinem Artikel „2004 – The Year of Web Services“ den Begriff „Web 2.0“ und meinte damit eine Reihe interaktiver und kollaborativer Elemente des Internets. Sie machten den Konsument zum Prosument, in dem er Inhalte nicht bloß konsumiert, sondern selbst erstellt. Infolgedessen setzten die dynamischen Internetseiten zu einem beispiellosen Siegeszug an. Sie boten dem Besucher neben der Interaktion auch andere neue Möglichkeiten und werteten das Internet spürbar auf. Eine statische Internetseite war fortan eine veraltete Internetseite.

Spätestens mit „Responsive Webdesign“ – ein Begriff aus einem Artikel von 2010 von Ethan Marcotte – treten mobile (bzw. responsive) Internetseiten schließlich vermehrt auf. Dabei ist völlig unwichtig, ob eine Internetseite nun nach dem Prinzip von „Responsive Webdesign“ funktioniert oder aber eine separate mobile Internetseite der eigentlichen Seite zur Seite steht. Mobile Geräte entwickeln sich zum Instrument der Wahl, wenn es um eine Verbindung mit dem Internet geht – und das scheint bereits ein alltäglicher Zustand zu sein. Der Computer verschwindet zunehmend als Gerät und wird durch „intelligente Gegenstände“ ersetzt – allen voran durch das Smartphone. Die Rede ist auch vom „Internet der Dinge“: Eine Vision, die Mark Weiser bereits 1991 in seinem Aufsatz „The Computer for the 21st Century“ beschrieb. Es lässt sich also festhalten, dass eine Internetseite, die weder mobil noch responsiv ist, eine veraltete Internetseite ist – und wenn sie das heute noch nicht ist, dann vielleicht schon morgen.

Internetseiten sollten heute vor allem also zweierlei sein: Dynamisch und mobil. Es bleibt abzuwarten, ob es dabei bleiben wird. Sicher ist jedoch, dass das Internet einem ständigen und schnellen Wandel unterliegt. Jeden Tag werden neue Fortschritte erziehlt und neue Technologien entwickelt. Eine Internetseite von heute ist am nächsten Tag bereits wortwörtlich von gestern.

 

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