Jugend, Familie und Schule

Wir unterstützen Jugendliche und Familien mit ambulanten Hilfeangeboten und sozialen Trainings.

Kosten

Wir beraten Sie gern und helfen Ihnen auf Wunsch bei den nötigen Anträgen und Behördengängen oder bei der Suche nach alternativen Finanzierungsmöglichkeiten.

Nehmen Sie diesbezüglich gerne jeder Zeit Kontakt zu uns auf.

Kontakt

Sie haben bereits Fragen oder sind interessiert?
Dann rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns.

Zum Kontakt

Unsere Jugendhilfe: Ambulante Hilfen zur Erziehung

Gemeinsam sind wir stärker!

Impulse e.V. bietet im Rahmen der ambulanten Hilfen zur Erziehung (§§ 27 ff. SGB VIII) die Möglichkeit, Sie als Eltern oder dich als Kind oder Jugendlichen auf dem Weg dahin zu unterstützen die familiäre Situation zu verbessern.

Als Eltern…

  • kommen Sie mit der Erziehung Ihrer Kinder nicht mehr zurecht,
  • fühlen Sie sich überfordert mit der Erziehung,
  • wünschen Sie sich manchmal Rat und Unterstützung, die Ihnen helfen den Bedürfnissen des Familienalltags gerecht zu werden?

Als Kind oder Jugendlicher…

  • fühlst du dich nicht wohl Zuhause und hast oft Stress mit deinen Eltern,
  • möchtest Du, dass ihr euch Zuhause wieder alle besser miteinander versteht
  • hast Du Probleme in der Schule oder mit Freunden und brauchst Hilfe?

Sie als ganze Familie, Eltern(-teil), Kind oder Jugendlicher…

  • können von uns in allen Fragen und Problemen rund um die Familie beraten werden
  • können von uns bei Ämtergängen, Arztbesuchen o.ä. begleitet werden
  • können Unterstützung erhalten in allen sozialrechtlichen und finanziellen Fragen
  • können von uns in andere Hilfeformen vermittelt werden

Ein Antrag auf Hilfen zur Erziehung wird über das örtliche Jugendamt gestellt. Der impulse e.V. arbeitet mit dem Amt für Kinder, Jugendliche und Familien des Kreises Warendorf und dem Jugendamt Oelde zusammen.

Hilfen zur Erziehung umfassen verschiedene Hilfeformen:

  • Erziehungsbeistandschaft (§ 30 SGB VIII) – weitere Informationen finden Sie hier
  • Sozialpädagogische Familienhilfe (§ 31 SGB VIII) – weitere Informationen finden Sie hier
  • Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung (§ 35 SGB VIII)– weitere Informationen finden Sie hier
  • Begleiteter Umgang (§ 18, Abs. 3, SGB VIII) – weitere Informationen finden Sie hier

Außerdem bieten wir „Rendsburger Elterntraining“ an und führen Potenzialanalysen an den weiterführenden Schulen im Kreis Warendorf durch.

Wenn Sie mehr über die einzelnen Angebote erfahren wollen, klicken Sie bitte auf den entsprechenden Link oder wenden Sie sich an unsere Ansprechpartner.

Zum Team der Jugendhilfe gehören:

Friederike Trillhaas (Bereichsleitung)
02581 9328-20
0172 53 44 445
trillhaas@impulse-warendorf.de

Inga Frewert
02581 9328-18
0151 15514983
frewert@impulse-warendorf.de

Uta Göhler
02581 9328-18
0172 66 34 910
goehler@impulse-warendorf.de

Marleen Kröger
02581 9328-18
0162 91 23 049
kroeger@impulse-warendorf.de

Anika Winnands
02581 9328-21
0172 29 85 775
winnands@impulse-warendorf.de

 

 

 

Beratungsangebot für Fachkräfte bei Fragen der Kindeswohlgefährdung

Bei Fragen der Kindeswohlgefährdung

Fallbezogene Beratung durch eine „insoweit erfahrene Fachkraft“ zur Gefährdungseinschätzung nach § 4 KKG / § 8b SGB VIII für berufliche Geheimnisträger.

impulse e.V. bietet im Auftrag des Jugendamtes Oelde und des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien des Kreises Warendorf ein Beratungsangebot für Fachkräfte in Zusammenhang mit Fragen zur Kindeswohlgefährdung an.

Der Hintergrund

Mit dem am 01.01.2012 eingeführten Gesetz zur Kooperation und Information (KKG) wurde der Schutzauftrag bei vermuteter Kindeswohlgefährdung des SGB VIII konkreter ausgeführt und festgeschrieben. Dadurch wird u.a. beruflichen Geheimnisträgern ein Informations- und Beratungsanspruch garantiert und die Übermittlung von Informationen durch Geheimnisträger zu Fragen der Kindeswohlgefährdung geregelt.

Dies ermöglicht es diesen beruflichen Geheimnisträgern sich professionell in ihrer Entscheidungsfindung bei Verdacht einer Kindeswohlgefährdung beraten zu lassen, so dass sie nicht mehr allein mit der Situation und der Bewertung der Risikoeinschätzung stehen.

Zielgruppe

Zur Zielgruppe der beruflichen Geheimnisträger gehören

  • Ärzte (z.B. Hausärzte, Gynäkologen, Pädiater)
  • Hebammen
  • Angehörige anderer Heilberufe (z.B. Ergotherapeuten, Logopäden, Mototherapeuten)
  • Therapeuten, Psychologen
  • Mitarbeiter von Kitas und Tagespflegestellen
  • Schulsozialarbeiter, Lehrer

Erlebnisse

Manchmal bekommen Sie im Kontakt mit Kindern ein „ungutes“ Gefühl und Sie machen sich Sorgen um das Kind.

Sie erleben, dass

  • der Eltern-Kind-Kontakt belastet oder lieblos scheint,
  • die Gesundheitsfürsorge und Hygiene vernachlässigt wird,
  • das Kind häufig oder auffällige Verletzungen hat,
  • das Kind emotional auffälliges Verhalten zeigt (distanzlos, ängstlich, scheu, aggressiv),
  • das Kind Andeutungen über eigene Gewalterfahrungen oder nicht dem Alter entsprechende sexuelle Erlebnisse macht.

Inhalte

Sie als Fachkraft werden unterstützt und beraten:

  • bei der Abschätzung des Gefährdungsrisikos bei gewichtigen Anhaltspunkten für eine Kindeswohlgefährdung
  • bei der Erarbeitung von Lösungsansätzen und weiteren Verfahrens- und Handlungsschritten
  • bei der Erstellung einer aussagekräftigen Dokumentation auf der Grundlage des „Handbuch Frühe Hilfen und Schutz für Kinder und Familien“ des Kreises Warendorf.

Als berufliche Geheimnisträger haben Sie die Möglichkeit, Fallbesprechungen anzufragen:

  • zu diagnostischen Fragen: Was ist mit dem Kind/der Familie? Ist das Wohl des Kindes gefährdet? Wie schwer ist die Gefährdung?
  • zu Fragen der Hilfe: Wie kann ich die Eltern darauf ansprechen? Was ist meine Verantwortung? Wo sind meine Grenzen? Wie kann ich die Hilfe auf den Weg bringen? Welche Hilfe ist für das Kind/die Familie angemessen?
  • zu Fragen der Zusammenarbeit: Wen muss ich informieren? Was kann ich als nächstes tun? Was muss ich wie dokumentieren?

Bei der Wahrnehmung des Schutzauftrags sollen betroffene Kinder, Jugendliche und Eltern so früh wie möglich beteiligt werden – es sei denn, der Schutz des Kindes oder des/der Jugendlichen wäre dadurch gefährdet. Der Begriff Schutzauftrag ist daher zentral als Hilfeauftrag zu begreifen.

Da viele Einrichtungen nicht über die notwendige Fachkompetenz zur Abschätzung des Gefährdungsrisikos verfügen (können), sieht der Gesetzgeber die Hinzuziehung einer „insoweit erfahrenen Fachkraft“ vor (§ 8a Abs. 2 S. 1 SGB VIII). Denn oft ist spezielles Fachwissen notwendig, um Gefährdungen einschätzen zu können.

Sozialpädagogische Familienhilfe (§ 31 SGB VIII)

Unterstützung für die gesamte Familie

Im Rahmen der Sozialpädagogischen Familienhilfe werden Familien durch intensive Betreuung, Begleitung und Beratung unterstützt.

Diese Hilfe richtet sich an die ganze Familie und wird insbesondere bei Problemen in der Erziehung, der Alltagsbewältigung oder bei schweren Konflikten und Krisen in der Familie angeboten bzw. in Anspruch genommen und orientiert sich an den Bedürfnissen der Familie. Hier können auch unterschiedliche Familienmitglieder unterschiedliche Bedürfnisse und Wünsche haben.

Mit den Familien wird gemeinsam nach für sie passenden Lösungen gesucht:

Wir unterstützen Eltern dabei,

  • neue Perspektiven und Haltungen in der Erziehung ihrer Kinder zu entwickeln,
  • die Kommunikation zwischen Eltern und Kindern wieder zu verbessern.

Wir geben Unterstützung und Begleitung bei konkreten Anliegen wie Behördengängen, Finanzen oder Tagesstruktur.

Unter Einsatz verschiedener Methoden arbeiten wir mit der ganzen Familie oder Teilen, um neue Perspektiven aufzuzeigen, zu entwickeln und Anregungen zu geben.

Wir arbeiten nach dem systemischen Ansatz, d.h. wir gehen davon aus, dass nie nur ein Familienmitglied für das Problem oder die Krise verantwortlich ist, sondern immer alle beteiligt sind. Kleine Veränderungen können dann schon eine große Wirkung auf alle haben.

Den Familien wird nicht die Verantwortung genommen, sondern sie werden durch Hilfe zur Selbsthilfe zu eigenen Lösungen angeregt, um ihre Ziele zu erreichen.

Die Hilfen dienen immer dem Wohl der Kinder. Ist das Kindeswohl nicht mehr gewährleistet, wird dies in der Hilfeplanung entsprechend benannt und berücksichtigt.

Erziehungsbeistandschaft (§ 30 SGB VIII)

Das Kind im Mittelpunkt!

Die Erziehungsbeistandschaft steht Kindern oder Jugendlichen als Hilfe zur Verfügung, um sie bei der Bewältigung von Problemen in der Familie, mit den Eltern oder anderen Entwicklungsaufgaben zu unterstützen. Das Kind oder der Jugendliche steht dabei im Fokus der Hilfe und wird als Einzelperson mit seinen individuellen Problemen gesehen, ohne aber Eltern, das soziale Umfeld und die familiären Strukturen, Freunde oder Schule außer Acht zu lassen.

Sowohl der Aufbau stabiler Beziehungen als auch die Verselbständigung sind wichtige Bausteine.

In der Arbeit mit den Mädchen oder Jungen geht es um persönliche Beziehung,  lebenspraktische Hilfen und Kontakte mit dem Umfeld, Gespräche, um gemeinsam Lösungen zu finden, aber auch gemeinsame Freizeitaktivitäten.

Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung (§ 35 SGB VIII)

Flexibel, individuell und mobil – Unterstützung beim Erwachsen-Werden

Die Intensive Sozialpädagogische Einzelbetreuung ist ein Angebot für Jugendliche und junge Erwachsene, die einer sehr individuellen Unterstützung bedürfen.

Mögliche Inhalte der ISE sind:

  • Unterstützung bei der Bewältigung von Konflikten und Krisensituationen
  • Hilfe bei der Beziehungsklärung (insbesondere in Bezug auf die Herkunftsfamilie)
  • Bearbeitung persönlicher Probleme und Fragestellungen
  • Unterstützung bei der sozialen Integration (z.B. Unterstützung bei der schulischen und beruflichen Orientierung, Bewerbungs- und Motivationstraining…)
  • Erweiterung der sozialen Kompetenz
  • Entwicklung von Lebens- und Zukunftsperspektiven
  • Begleitung bei der Verselbstständigung
  • Strukturierung des Tagesablaufs
  • Unterstützung bei der Wohnungssuche und –einrichtung
  • Unterstützung im Umgang mit Finanzen (z.B. Beratung und Hilfe bei Vertragsabschlüssen, Geldverwaltung/Haushaltsbuch…)
  • Unterstützung im Umgang mit Behörden und Institutionen

Der Stundenumfang wird individuell vereinbart.

 Zielgruppen

Junge Menschen zwischen 16 und 18 Jahren, die aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr bei ihren Eltern leben wollen oder sollen, aber noch nicht in der Lage sind, die vielfältigen Anforderungen und Aufgaben allein zu bewältigen, können in einer eigenen Wohnung betreut und begleitet werden. Diese Jugendlichen brauchen noch eine erwachsene Person, die sie dabei begleiten, ihr Leben positiv zu gestalten, wenn die Eltern diese Aufgabe nicht mehr wahrnehmen (können).

Hier steht die Verselbständigung im Vordergrund – wir begleiten bei der Wohnungssuche, den finanziellen Angelegenheiten, der Entwicklung einer schulischen oder beruflichen Perspektive, der Tagesstruktur und ggfls. auch dem Umgang mit den Eltern. Aber auch ganz praktische Dinge wie Einkaufen, Kochen, Waschen können eingeübt werden.

Wir wollen Jugendliche unterstützen, eine für sich positive Zukunftsperspektive zu erarbeiten und zu gestalten.

Rendsburger Elterntraining

Wir stehen Ihnen mit Rat zur Seite

Kindererziehung ist eine schwierige und verantwortungsvolle Aufgabe. Alle Eltern wünschen sich ein harmonisches Familienleben und wollen das Beste. Doch häufig treten Probleme auf, denen gegenüber man sich hilflos fühlt.

Zielgruppe

Das Rendsburger Elterntraining® richtet sich an alle Eltern und Erziehenden, die sich in Erziehungsfragen überfordert oder ratlos fühlen. Sie wünschen sich positive Veränderungen im Familienleben sowie den Aufbau einer besseren Beziehung zu ihren Kindern.

Inhalte

In dem Elternkurs beschäftigen wir uns mit diesen Fragen der Erziehung: Was passiert eigentlich in der Eltern-Kind-Beziehung? Was läuft gut, was könnte verbessert werden? Wie kann ich die Bedürfnisse und Gefühle der Kinder besser erkennen und die eigenen Bedürfnisse mitteilen?

Ziel ist es, sich gegenseitig besser zu verstehen und dadurch wieder mehr Vertrauen und Sicherheit zu bekommen. Es geht aber auch darum zu verstehen, was in der Erziehung passiert und wie Sie als Eltern wieder handlungsfähig und sicher im Umgang mit ihren Kindern werden.

Dazu vermitteln wir praktische Methoden, geben theoretische Informationen, zeigen Filme und machen Übungen, die gut in den Erziehungsalltag zu übernehmen sind. Zudem ist ein Austausch mit anderen Eltern in der gleichen oder ähnlichen Situation sehr hilfreich und manchmal auch erleichternd.

Wenn Sie Unterstützung bei Ihren Erziehungsfragen möchten, gerne wieder mehr gegenseitiges Verständnis und Harmonie im Familienleben wollen und Sie wieder mehr Freude an der Erziehung und mit Ihren Kindern möchten, könnte Ihnen dieser Kurs dabei eine Hilfe sein.

Der Kurs findet in einer festen Elterngruppe einmal pro Woche für ca. 1,5 bis 2 Stunden statt und dauert ungefähr ein halbes Jahr. Kinder werden in dieser Zeit bei Bedarf betreut.

Vorteile und Erfolge

Das Rendsburger Elterntraining® ist sehr erfolgreich, denn das Training:

  • ist sehr praxisnah angelegt

  • kann im Alltag sofort umgesetzt werden

  • ist sehr einfach und sehr klar strukturiert

  • richtet sich an alle Eltern, unabhängig vom bisherigen Bildungsstand

  • ist intensiv und regelmäßig.

Das Training erhöht die Erziehungskompetenz durch:

  • vielfältiges praktisches Üben

  • mehr Selbstakzeptanz

  • liebevolle Konsequenz

  • kindgerechten emotionalen Umgang

  • theoretisches Wissen

  • Freude an Erziehung.

Begleiteter Umgang (§ 18, Abs. 3, SGB VIII)

Begleitung und Beratung zum Wohl des Kindes

Beim begleiteten Umgang wird einem Elternteil (oder anderen Umgangsberechtigten) der Umgang mit dem Kind bei Anwesenheit einer neutralen, psychologisch geschulten Person gewährt, welche den Umgang überwacht und dafür sorgt, dass er zum Wohl des Kindes verläuft.

Hintergrund

Eltern und Kinder haben auch nach einer Trennung oder Scheidung das Recht auf Umgang miteinander. Häufig kommt es dabei zu Fällen, in denen der das Kind betreuende Elternteil den alleinigen Umgang des Umgangsberechtigten mit dem Kind verweigert.

In strittigen Fällen kann per Vergleich, Gerichtsbeschluss oder auf Vorschlag des Jugendamtes der betreute Umgang angeordnet bzw. vereinbart werden. Eine Anordnung kann auch erfolgen, wenn nach Auffassung des Familiengerichts ansonsten eine Gefährdung des Kindeswohls gegeben wäre. Im Auftrag des Jugendamtes begleiten wir diese Besuchskontakte. Hierfür können wir unsere Büros in Warendorf und Oelde zur Verfügung stellen.

Ausgangspunkt der Hilfestellung ist das vorhandene Lebensumfeld beider Parteien, wobei die pädagogische Arbeit im Sinne eines lösungsorientierten Ansatzes darauf abzielt, die am Prozess beteiligten Personen zu befähigen, ihre individuellen Ressourcen und Potentiale zu entdecken und konstruktiv zur Konfliktlösung und Konfliktbewältigung zu nutzen.

Zielgruppe

Das Angebot richtet sich an:

  • Kinder und Eltern in belasteten Trennungs- und Scheidungssituationen – beispielsweise im Kontext von Umgangsverweigerung oder Kontaktverunsicherung;
  • Kinder und Eltern, bei denen die Ausgestaltung des Umgangsrechts auf Grund einer Weisung des Familiengerichts im Rahmen von Sorgerechtsentscheidungen reglementiert wurde;
  • Elternteile (oder andere Umgangsberechtigte), die den Umgang mit dem Kind nicht in eigener Verantwortung durchführen können – beispielsweise bedingt durch psychische Behinderung oder Suchterkrankung
  • Elternteile, bei denen eine Gefährdung des Kindeswohls während der Umgangskontakte nicht ausgeschlossen werden kann – beispielsweise durch die Gefahr einer Kindesentziehung oder bei vorliegendem Missbrauchsverdacht;
  • Kinder und Jugendliche, die nach einer Trennung der Eltern, nach längerer Abwesenheit eines Elternteils, oder auf Grund eigener stationärer Unterbringung (Klinik, Jugendhilfeeinrichtung, u.ä.) einer professionellen Unterstützung, Beratung und Begleitung beim Umgang mit den Eltern bedürfen.

Ziele

Ziele, Inhalte und Ausgestaltung der Maßnahme werden in Absprache mit dem zuständigen Jugendamt und den Leistungsberechtigten bzw. -empfängern einzelfallorientiert vereinbart. Richtziel ist der Abschluss einer tragfähigen Elternvereinbarung, so dass der Umgang künftig ohne Begleitung durchgeführt werden kann.

Die konkreten Ziele können für drei Ebenen formuliert werden:

Kind-Ebene: Wahrung der Interessen und Bedürfnisse des Kindes/Jugendlichen, Abgrenzung von den Elternkonflikten/-problemen, Stärkung des Kindes/Jugendlichen, Identitätsentwicklung, Ausschluss von Gefährdungsrisiken wie z.B. (erneuten) Traumatisierungen, etc.

Eltern-Ebene: Entwicklung von Dialogkompetenzen und Sensibilisierung für die Bedürfnisse des Kindes/Jugendlichen, Unterstützung bei der konstruktiven Ausübung elterlicher Verantwortung, Überwindung von konfliktreichen Familienkonstellationen, etc.

Eltern-Kind-Ebene: Förderung elterlicher Kompetenzen und kindlicher Potentiale, Verstehen der belastenden Problemfaktoren (z.B. psychische Probleme), Erlernen von Konfliktlösungsstrategien zum Wohle des Kindes/ des Jugendlichen, etc.

Haben Sie Fragen? Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung!

Potentialanalysen für Schülerinnen und Schüler

„Kein Abschluss ohne Anschluss NRW“ – Potentiale entdecken

Der impulse e.V. Warendorf, die DEULA Warendorf und die Volkshochschule (VHS) Warendorf sind gemeinsam mit unserem Partner – dem Institut für Bildungskooperation (IfBK) aus Münster – als Träger mit der Durchführung von Potenzialanalysen im Rahmen des Landesprogrammes “Kein Abschluss ohne Anschluss” (KAoA) im Kreis Warendorf beauftragt worden.

Die Trägerkooperation impulse e.V., Volkshochschule Warendorf und DEULA Warendorf ist im Rahmen des Ausschreibungsverfahrens für die drei Schuljahre 2016-17, 2017-18 und 2018-19 mit der Durchführung der Potenzialanalyse für Schülerinnen und Schüler der achten Klassen im Rahmen des Landesvorhabens „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA-ESF)  beauftragt worden. Wir arbeiten hierbei eng mit der Kommunalen Koordinierung des Kreises Warendorf als Koordinierungsstelle zusammen.

In der Umsetzung der Potenzialanalysen greifen wir auf die Zusammenarbeit mit dem Institut für Bildungskooperation (IfBk) aus Münster zurück. Ihr Konzept der Potenzialanalyse „Peakus“ erfüllt die Qualitätsstandards zur Durchführung von Potentialanalysen des BMBF und kann sowohl im Rahmen des Berufsorientierungsprogramms des BMBF als auch der Landesinitiative KAoA eingesetzt werden. Die Potentialanalyse ist der erste Schritt im Rahmen des Landesvorhabens „Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule-Beruf in NRW“, mit dem Schülerinnen und Schüler bei der Berufsorientierung unterstützt werden sollen. Sie sollen sich mit eigenen Interessen, Wünschen und Zielen zu beschäftigen, eigene Stärken zu erkennen, neue Potenti­ale zu entdecken und Selbst- und Fremdwahrnehmung zu vergleichen. Auch die Auseinandersetzung mit Be­rufen und Berufsfeldern kann in Hinblick auf sich anschließende Berufsfelderkundungen oder Praktika schon von Interesse sein. Die Jugendlichen entdecken dabei ihre fachlichen, methodischen, sozialen und personalen Potenziale im Hinblick auf die Lebens- und Arbeitswelt und können nächste Schritte in der Berufsorientierung planen.

Die Potentialanalyse bezieht dabei handlungsorientierte Aufgabenstellungen mit zielgruppen-spezifischen Anforderungen an Kommunikation, Teamwork und methodische Vorgehensweise ein und greift auf die Selbst- und Fremdeinschätzung der Schülerinnen und Schüler bzw. der professionellen Begleiter zurück. Der Schwierigkeitsgrad der Übungen wird an die Heterogenität der Schülergruppen angepasst. Die Potenzialanalysen sind für die Schülerinnen und Schüler kostenlos und als Schulveranstaltung verpflichtend.

Wir freuen uns auf Sie und Euch!

Peter Berding – impulse e.V. Warendorf

Andrea Schütte – DEULA Warendorf

Frank Büning – VHS Warendorf

Potenzialanalyse Förderhinweis

Merken

Teilzeitberufsausbildung (TEP)

Berufsausbildung in Teilzeit — Einstieg begleiten und Perspektiven öffnen

Seit dem 01.01.2016 bietet der impulse e.V. im Kreis Warendorf Müttern und Vätern ohne anerkannten Berufsabschluss Unterstützung bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz in Teilzeit an. TEP heißt das aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und durch das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalens geförderte Programm.

Das Angebot

In der Praxis orientiert sich die Umsetzung der Ausbildung in Teilzeit an folgendem Modell:

  • Die Arbeitszeit einschließlich des Berufsschulunterrichts beträgt mindestens 25 Wochenstunden (bzw. 75% der wöchentlichen Arbeitszeit), in der Regel 30 Stunden.
  • Die tägliche Arbeitszeit soll höchstens sechs Stunden betragen.
  • Die Vergütung kann entsprechend der zeitlichen Verkürzung 75 Prozent ausmachen und wird vom Betrieb getragen.

Der impulse e.V. bietet den interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern:

  • eine vorangehende Beratung,
  • Hilfe bei der Organisation der Kinderbetreuung,
  • individuelles Bewerbungstraining und
  • Unterstützung bei der Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz.

Teilnahmebedingungen

Die ersten acht Monate der Ausbildung werden durch den impulse e.V. begleitet, wozu Hilfsangebote bei persönlichen und finanziellen Fragen und ein individueller Stützunterricht zur Begleitung des Berufsschulunterrichts gehören.

Um am TEP-Lehrgang teilnehmen zu können, müssen Interessierte folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • sie erziehen ihr/e Kind/er oder betreuen pflegebedürftige Angehörige,
  • sie haben noch keine abgeschlossene Berufsausbildung,
  • sie verfügen über einen (für die Ausbildung erforderlichen) Schulabschluss.

Wichtig: Es besteht keine Altersgrenze!

Interessierte können sich zu einem ersten Beratungsgespräch direkt an den impulse e.V. wenden. Ihre Ansprechpartnerin ist Carolin Keune.

Weiterführende Informationen

Hier können Sie einen Youtube-Film der Regionalagentur Münsterland zur Teilzeitausbildung ansehen.

Hier können Sie sich den Flyer zu „TEP“ im Münsterland herunterladen.

Kontakt

Bei Fragen oder Interesse rufen Sie uns gerne an.
Wir freuen uns immer auf gute Gespräche!

Ihre Ansprechpartner:

Stefanie Pickenäcker
Petra Remke

Verwaltung
02581 9328-0
02581 9328-10

Peter Berding
Geschäftsführung
02581 9328-11

Oder schreiben Sie uns eine E-Mail:
info@impulse-warendorf.de

von William Iven

Anschrift und Anfahrt

impulse e. V.
Splieterstraße 27
48231 Warendorf

Mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds


Icons made by Freepik from www.flaticon.com is licensed by CC BY 3.0